Das kleine, süße Rund

Beeren

Wusstest Du, dass es eine Beere gibt, die Deinen Geschmackssinn total durcheinander bringt? Da schmecken Zitronenscheiben plötzlich nach Zuckerwatte und Essig nach Limonade. Nein, das ist kein Scherz. Die Wunderbeere oder Mirakelfrucht wird sie genannt. Willst Du mehr über sie und ihre großen und kleinen Freunde wissen, dann lohnt es sich, auf den folgenden Seiten zu stöbern.
 

Ährige Johannisbeere

Die Ährige Johannisbeere, in Österreich Ähren-Ribisel, (Ribes spicatum) ist ein bis zu 2 Meter hoher Strauch mit grünlichen Blüten und roten, durchscheinenden Früchten aus der Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae). Das natürliche Verbreitungsgebiet der Art liegt in Europa und Asien. Die Art wird nur sehr selten kultiviert.
 

Apfelbeere

Schwarze Apfelbeere
Die Apfelbeeren (Aronia) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die nur drei Arten stammen ursprünglich aus dem östlichen Nordamerika. Die auf Grund ihrer Apfelfrüchte am häufigsten angebauten beiden Arten sind die Filzige Apfelbeere (Aronia arbutifolia) und die Schwarze Apfelbeere (Aronia melanocarpa).
 

Blauer Portugieser

Der Blaue Portugieser ist eine alte Rotweinsorte und ist in Mittel- und Südosteuropa weit verbreitet. „Ein Graf von Fries war österreichischer Gesandter in verschiedenen Staaten, unter anderem auch in Portugal. Er hatte auf seinem Besitz in Vöslau Weingärten. Um 1770 oder 1780 brachte er Sorten aus dem Ausland nach Vöslau und ließ sie in seinem Weingarten anpflanzen.“ (Franz Langwieser, "Heimatbuch von Schwadorf", Kapitel „Der Wein“, 1953)
 

Brombeeren

Die Brombeeren (Rubus sectio Rubus) sind eine Sektion aus der umfangreichen und weltweit verbreiteten Pflanzengattung Rubus innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die Sektion umfasst mehrere tausend Arten, allein in Europa wurden mehr als 2.000 Arten beschrieben. Die Früchte werden als Obst verwendet. Das Wort Brombeere hat sich aus dem althochdeutschen Wort bramberi‚ Dorngebüschbeere oder Beere des Dornstrauchs, entwickelt.
 

Chardonnay

Der Chardonnay ist eine Weißweinsorte mit hohem Qualitätspotenzial. Der Chardonnay ist genotypisch verwandt mit den Burgundersorten. Eine im Jahr 1998 durchgeführte DNA-Analyse ergab, dass der Chardonnay das Ergebnis einer natürlichen Kreuzung von Pinot und Gouais Blanc (= Heunisch) ist.
 

Erdbeeren

Die Erdbeeren (Fragaria) sind eine Gattung in der Unterfamilie der Rosoideae innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie spielen schon seit der Steinzeit eine Rolle in der menschlichen Ernährung, erst mit der Einführung von amerikanischen Arten im 18. Jahrhundert entwickelte sich jedoch die Gartenerdbeere. Entgegen ihrem Namen zählt die Erdbeere...
 

Gutedel

Der Gutedel ist eine alte Rebsorte. In der Literatur wird für Gutedel als Ursprungsland häufig Ägypten angeführt, wo er seit rund 5000 Jahren angebaut werde. Mehrere Formen des Gutedels seien noch heute in der Oase Fayyum, rund 70 Kilometer südwestlich von Kairo zu finden. Mehrere Spielarten des Gutedels, die denen auf den Wandgemälden in den Königsgräbern bei Luxor in Oberägypten dem Gutedelblatt gleichen, gedeihen dort bis auf den heutigen Tag.
 

Heidelbeere

In der Volksmedizin gelten Heidelbeerblätter als Blutzucker senkend, ohne dass bisher eine antidiabetisch wirkende Substanz nachgewiesen werden konnte. Ob der Chromgehalt der Blätter möglicherweise für eine derartige Wirkung verantwortlich ist, bedarf noch weiterer Untersuchungen. Da bei längerem Gebrauch Vergiftungserscheinungen auftreten können und die Wirksamkeit nicht belegt ist, wird von der Anwendung von Zubereitungen aus Heidelbeerblättern abgeraten.
 

Holunder

Die Gattung enthält weltweit etwas über zehn Arten, von denen drei in Mitteleuropa heimisch sind. Am bekanntesten von diesen drei Arten ist der Schwarze Holunder, der im heutigen Sprachgebrauch meist verkürzt als „Holunder“, in Norddeutschland oft auch als „Fliederbeerbusch“ und in Altbayern und Österreich als „Holler“ oder in der Schweiz und im Schwäbischen als „Holder“ bezeichnet wird.

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